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Christian Haas
Rennberichte: Schwaz, ÖM Berg, Obwalden und Ehrenberg PDF Drucken
Mittwoch, den 21. September 2016 um 19:49 Uhr

Schwaz:
In der Nacht von Freitag auf Samstag vor dem Bundesligarennen in Schwaz bekam ich es mit einer üblen Magen Darm Sache zu tun, den ganzen Samstag verbrachte ich im Bett bzw. auf der Toilette, am Sonntagmorgen fühlte ich mich dann halbwegs fit und entschloss mich nach Schwaz zu fahren um es zumindest zu versuchen ein paar Ligapunkte zu ergattern, allerdings musste ich in einem sehr schnellen Rennen nach 130 Kilometern die Segel streichen, mein Körper war einfach noch zu geschwächt, somit verlor ich leider einige Plätze und liege vor dem letzten Liga Rennen „nur“ noch auf Rang 20.



ÖM Berg:
Auf dieses Rennen trainierte ich lange gezielt hin da ich wusste die Strecke liegt mir, ging es doch von Inzing nach Stiglreith hinauf, wo ich schon 2-mal ein Rennen gewinnen konnte. Natürlich sollte es diesmal nicht so einfach werden, eine Staatsmeisterschaft ist eigentlich immer gut besetzt, und so war es zwar ein recht kleines Elite Feld mit knapp 40 Mann, allerdings waren kaum Fahrer dabei, welche sich nichts ausrechneten. Nach der nicht ganz 10 Kilometer Anfahrt zum eigentlichen Anstieg, zerteilte sich rasch das Feld und ich konnte mich zunächst mit Pernsteiner, Leopold und Rabitsch absetzen, in Oberperfuss verschärfte Pernsteiner das Tempo und nur Rabitsch konnte folgen, ich fuhr dann kurze Zeit mit Leopold doch das Tempo war mir dann zu hoch, von hinten kamen dann Fankhauser und Lehner immer näher, dort konnte ich noch einige Zeit mitfahren und Rabitsch wieder einsammeln der von Pernsteiner einfach stehen gelassen wurde, von hinten kam dann noch Steinkeller. Im Ziel war ich dann auf Rang 7, gewünscht hätte ich mir natürlich mehr und ganz außer Reichweite wäre eine Medaille nicht gewesen, aber bei dieser Besetzung ist die Platzierung sicher Erwähnenswert.

 


Obwalden:

Direkt nach dem Rennen ging es dann weiter nach Vorarlberg wo ich mich mit Patrick und Robby vom RSC Kempten traf um nach Obwalden/Schweiz weiterzufahren, dort starteten wir am Sonntag bei einem UCI World Series MTB Marathon, es ist schon ein paar Jahre her, dass ich auf diesem Niveau bei einem MTB Rennen startete, das Idealziel wäre natürlich eine Top 20 Platzierung und somit die direkte WM Quali für 2017 gewesen. Das Rennen führte über 85km und 3000hm, wobei sich das Rennen auf 2 lange Anstiege konzentrierte, gleich zu Beginn des Rennens ging es 1200hm hinauf, die ersten 1000hm war ich stets in den Top 10, doch dann wechselte der Untergrund auf ganz groben Schotter und ich hatte etwas zu viel Luft in den Reifen, ich verlor meinen Rhythmus und einige Positionen, es folgten ein paar Trails wo mir einfach die Routine fehlt und schon war ich nur noch knapp um Rang 20, in einer Abfahrt nach 40 Kilometern hatte ich dann auch noch einen Platten am Vorderrad, ich wechselte zwar recht schnell aber die Position war natürlich erstmal weck, im zweiten langen Anstieg fuhr ich dann einen guten Rhythmus und kam nach einer weiteren technischen Abfahrt auf Rang 31 ins Ziel, immerhin Weltranglistenpunkte geholt auch wenn das Ziel WM-Quali verfehlt wurde. Robby kam übrigens auf Rang 23 und Patrick auf Rang 27., alles in allem war es aber ein super Wochenende mit guten Kumpels.


Ehrenberg:
Letzten Sonntag fand dann mein Heimrennen auf den Schlosskopf statt und alles außer dem Sieg kam nicht in Frage, nachdem ich die letzten 3 Jahre den Sieg holen konnte, war mein Ziel der Streckenrekord, das Wetter war zum Rennen fahren perfekt und meine Form, trotz einer schönen Hochzeit am Vortag, sehr gut. Doch oft kommt es Anders als man denkt und so lag ich nach nicht einmal 500m unverschuldet durch einen Fahrfehler eines Konkurrenten auf dem Asphalt, ich musste mich erst sammeln um dann mit vollem Karacho eine Aufholjagd zu starten, zunächst musste ich mir den Weg freischreien da mich viele nicht vorbeilassen wollten, Danke dafür!, dann kam es endlich zu den steileren Abschnitten, schnell war ich wieder in den Top 5, dann waren nur noch 2 Mann vor mir, im Anstieg nach der Klause schnappte ich mir auch Robby der auf Rang 2 lag, doch das Loch zu einem wirklich sehr starken Oliver Mattheis konnte ich nicht mehr schließen bis zum Ziel, dementsprechend sauer war ich im Ziel, wo übrigens der erste Weg zum Rettungswagen führte um meine Wunden zu versorgen. Es wäre einfacher sagen zu können, dass ich einfach besiegt wurde, aber so hatte ich kaum eine Chance, aber im nächsten Jahr gehört der Berg wieder mir und übereifrige Fahrer halten sich dann hoffentlich etwas im Zaum zu Beginn des Rennens.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. September 2016 um 19:55 Uhr
 
Zagreb - Novo Mesto UCI 1.2 PDF Drucken
Freitag, den 02. September 2016 um 19:54 Uhr

Letztes Wochenende nahm mich mein ehemaliges Team, das Radteam Tirol, als Gastfahrer mit zum UCI Rennen Zagreb – Novo Mesto. Dieses Rennen bin ich schon 3mal gefahren, gehörte es doch bis zur letzten Saison zur österr. Bundesliga, in diesem Jahr allerdings nicht, dennoch waren nahezu alle österr. Teams am Start, dazu natürlich einige starke europäische Teams. Am Samstag kamen wir nach fast 7 Stunden Fahrt in der kroatischen Hauptstadt an, noch einer schönen Runde auf den Sljeme (bekannt vom Skiweltcup) ging es noch in die Innenstadt zum Essen und dann ins Bett. Am Sonntag starteten wir dann um 12 Uhr vor dem Nationalmuseum, und wie jedes Jahr war das Tempo auf der teilweise 6 spurigen Stadtautobahn sehr, sehr hoch, mit über 50km/h Schnitt ging es die erste halbe Stunde zur Sache. Nach 45km überquerten wir die Grenze nach Slowenien und das Feld ließ keine Gruppe weg, wodurch das Rennen schnell blieb, kurz vor dem ersten Berg bei Kilometer 60 ging die Gruppe und dadurch wurde es etwas langsamer im Feld, über den Berg wurde zwar ordentlich schnell gefahren aber nicht unmenschlich schnell. Nach 105km erreichten wir Nove Mesto, wobei dort noch 4 Runden zu fahren waren, zunächst war alles gut bei mir, doch in der dritten Runde verlor ich am Anstieg den Anschluss an die Spitze, ich hatte Krämpfe da mir schon 20min zuvor das Trinken ausging. Mit dem Grupetto ging es dann auf die letzte Runde und ich rollte nach 180km als 91ter ins Ziel. Nicht überragend aber immerhin ausgefahren und gute Rennkilometer gesammelt. Danke an das Radteam fürs mitnehmen.


Dieses Wochenende geht es endlich mit der Bundesliga weiter, in Schwaz wartet ein 190km langes Rennen auf uns.z

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. September 2016 um 19:56 Uhr
 
Stiglreithtrophy und Feuerwehr ÖM PDF Drucken
Sonntag, den 21. August 2016 um 13:17 Uhr

Am Freitag startete ich bei der Stiglreithtrophy, welche ich 2013 bereits gewinnen konnte, seitdem aber nicht mehr am Start war, mit Rubisoir und Thanner waren 2 starke Gegner am Start und bereits nach wenigen hundert Metern waren es nur noch wir drei die das Rennen bestimmten, Rubi drückte stets voll drauf und irgendwann musste Thanner reißen lassen, nach ein paar taktischen Spielereien auf einem Flachstück gut 1,5km vor dem Ziel wurde es in den steilen Schlusskehren ernst, 700m vor dem Ziel nahm Rubi viel Schwung aus einer Kehre mit, doch ich konterte ihn und setzte mich ab, die letzten 500m waren aber alles andere als locker, da der Abstand zu ihm nicht all zu groß war, dennoch konnte ich das Rennen mit einem neuen Streckenrekord für mich entscheiden.

Am Samstag startete ich dann bei den österr. Feuerwehrmeisterschaften in St. Johann, das Rennen wurde als 80km Straßenrennen mit Massenstart ausgetragen, es waren zwei Runden über Kössen zu fahren, wobei nur zu Beginn jeder Runde ein kurzer Anstieg zu bewältigen war. Gleich in der ersten Runde attackierte ich am Berg und konnte das Feld dadurch ein wenig dezimieren, stets deckte ich Attacken ab und fuhr sehr wachsam, so gelang es niemandem ohne mich wegzufahren, in Runde 2 schrumpfte unsere Gruppe auf 16 Mann, doch 10km vor dem Ziel schlossen wieder gut 15 Mann auf, da kein Hügel mehr im Kurs war der mir entgegenkam versuchte ich ein wenig Kräfte für den Massensprint zu schonen, dies gelang mir auch halbwegs und so belegte ich den 5ten Rang, ich habe sicherlich das ganze Rennen über gezeigt dass ich einer der stärksten Fahrer im Feld bin, aber in einem Massensprint fehlt mir dann einfach die Körpermasse für ganz vorne, dennoch bin ich zufrieden, wer weiß vielleicht findet die nächste Meisterschaft ja auf einem selektiveren Kurs statt.

(c) Walter Andre

 
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