Home
Banner

Login





Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Christian Haas
Stiglreithtrophy und Feuerwehr ÖM PDF Drucken
Sonntag, den 21. August 2016 um 13:17 Uhr

Am Freitag startete ich bei der Stiglreithtrophy, welche ich 2013 bereits gewinnen konnte, seitdem aber nicht mehr am Start war, mit Rubisoir und Thanner waren 2 starke Gegner am Start und bereits nach wenigen hundert Metern waren es nur noch wir drei die das Rennen bestimmten, Rubi drückte stets voll drauf und irgendwann musste Thanner reißen lassen, nach ein paar taktischen Spielereien auf einem Flachstück gut 1,5km vor dem Ziel wurde es in den steilen Schlusskehren ernst, 700m vor dem Ziel nahm Rubi viel Schwung aus einer Kehre mit, doch ich konterte ihn und setzte mich ab, die letzten 500m waren aber alles andere als locker, da der Abstand zu ihm nicht all zu groß war, dennoch konnte ich das Rennen mit einem neuen Streckenrekord für mich entscheiden.

Am Samstag startete ich dann bei den österr. Feuerwehrmeisterschaften in St. Johann, das Rennen wurde als 80km Straßenrennen mit Massenstart ausgetragen, es waren zwei Runden über Kössen zu fahren, wobei nur zu Beginn jeder Runde ein kurzer Anstieg zu bewältigen war. Gleich in der ersten Runde attackierte ich am Berg und konnte das Feld dadurch ein wenig dezimieren, stets deckte ich Attacken ab und fuhr sehr wachsam, so gelang es niemandem ohne mich wegzufahren, in Runde 2 schrumpfte unsere Gruppe auf 16 Mann, doch 10km vor dem Ziel schlossen wieder gut 15 Mann auf, da kein Hügel mehr im Kurs war der mir entgegenkam versuchte ich ein wenig Kräfte für den Massensprint zu schonen, dies gelang mir auch halbwegs und so belegte ich den 5ten Rang, ich habe sicherlich das ganze Rennen über gezeigt dass ich einer der stärksten Fahrer im Feld bin, aber in einem Massensprint fehlt mir dann einfach die Körpermasse für ganz vorne, dennoch bin ich zufrieden, wer weiß vielleicht findet die nächste Meisterschaft ja auf einem selektiveren Kurs statt.

(c) Walter Andre

 
Gaisberg und Kühtai PDF Drucken
Donnerstag, den 18. August 2016 um 18:21 Uhr

Letztes Wochenende startete ich bei zwei Klassikern der Uphill Szene, dem Gaisbergrennen am Samstag in Salzburg und dem Kühtai Bergkaiser, an den Gaisberg hatte ich gute Erinnerungen, bei meinem einzigen Auftritt dort, konnte ich 2014 einen 4ten Rang bei den österreichischen Bergmeisterschaften einfahren, bereits am Freitag fuhr ich zu meinem Teamkollegen Alex der mir ein super Quartier bot, allerdings wurde der Abend im Irish Pub etwas länger als geplant und somit war ich etwas beeinträchtigt am Start des Rennens, dennoch lief es ziemlich gut, bis 1,5km vor dem Ziel war ich ganz vorne dabei, erst auf den letzten 1000 Metern musste ich einen Fahrer ziehen lassen, aber immerhin erreichte ich Rang 2 bei diesem Klassiker.


Am Sonntag startete ich dann beim Kühtai Bergkaiser, in diesem Jahr wurde er wieder in seiner klassischen Form von Innsbruck über das Sellraintal ausgetragen, der Start vor dem Landestheater ist schon etwas Besonderes. Bis zum ersten Anstieg nach Kematen blieb das Feld geschlossen, dann wurde das Tempo aber stetig höher und die Spitze dünnte sich mehr und mehr aus, nach Grieß begannen dann die ernsthaften Attacken und ich konnte mich zunächst mit dem späteren Sieger absetzen, allerdings versuchte ich zu lange seinem Tempo zu folgen, da er einfach stärker als ich war, schnell schlossen 3 Mann zu mir auf und ich konnte deren Tempo nicht lange halten, nach und nach erholte ich mich ein wenig, aber mehr als Rang 6 sprang nicht mehr heraus, mit einer etwas verhalteneren Fahrweise wäre das Podium sicherlich drinnen gewesen, aber lieber mit wehenden Fahnen untergehen als nichts zu versuchen.


Copyright: Walter Andre


Dieses Wochenende stehen 2 Rennen an, am Freitag werde ich bei der Stiglreith-Trophy starten und am Samastag bei den österr. Feuerwehrmeisterschaften.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. August 2016 um 18:26 Uhr
 
Purgstall und Tour of Vysocina/CZE PDF Drucken
Freitag, den 05. August 2016 um 14:31 Uhr

Letztes Wochenende standen die traditionellen Purgstaller Radsporttage auf meinem Rennprogramm, am Samstag galt es 145km verteilt auf 7 wellige Runden zu bestreiten, in der ersten Runde versuchte ich stets Attacken mitzugehen, da in Purgstall meist die Gruppe des Tages das Rennen unter sich ausmacht, mehrmals war ich vorne dabei, doch die Gruppen in denen ich war, wurden nie von der Leine gelassen, dann in Runde 2 rutschte mir die Kette vom Blatt und ich verlor kurzzeitig den Anschluss ans Feld, zwar konnte ich rasch wieder in Feld fahren, doch genau in dieser Situation löste sich die Spitzengruppe, in einem stets kleiner werdenden Hauptfeld ging es also nur noch um Schadensbegrenzung, 5 Kilometer vor dem Ziel machte ich mich gemeinsam mit Alex und 2 weiteren Fahrern in Richtung Ziel aus dem Staub und erreichte Rang 19.

Am Sonntag stand ein Rundkurs mit 155km und wieder 7 Runden am Plan, natürlich wollte ich wieder unbedingt in die Gruppe kommen und diesmal sah es lange gut aus für mich, 3mal war ich mit den Favoriten dabei in einer Gruppe, 3mal wurde die Gruppe aber nicht fahren gelassen, beim 4ten mal ging die Gruppe, zumindest war einer vom Team dabei. Im Hauptfeld reichte es diesmal zu Rang 22, allerdings hätte an diesem Wochenende mehr herausspringen müssen.

(c) Tschany

Voll motiviert ging es dann am Mittwoch nach Feierabend in Richtung Tschechien, nach 7 stündiger einsamer Anreise ging es nur noch ins Bett, am Donnerstag bei der ersten Etappe hatte ich dennoch gute Beine und war die ersten Kilometer sehr aufmerksam dabei, ich ging bei einer Attacke des Olympiasiegers am MTB Jaroslay Kulhavy mit, dabei erwischte ich dermaßen unglücklich ein Schlagloch, dass es mir hinten eine Speiche zerfetzte, das Feld war zu diesem Zeitpunkt in einer langen Einserreihe aufgefädelt und das Tempo war enorm, als ich mich zurück zu den Begleitfahrzeugen fallen ließ musste ich feststellen, dass unser Betreuerauto nicht am Ende des Feldes war, der Kommissar hatte meinen Defekt wohl nicht durchgegeben und somit musste ich lange auf Hilfe warten, als Werner dann da war, war es eigentlich schon zu spät, ich fuhr zwar noch einige Kilometer im Windschatten des Begleitfahrzeuges, doch der Konvoi war schon außer Sichtweite, ziemlich bitter wenn man in 2 Tagen gut 1400km mit dem Auto durch die Weltgeschichte fährt für nichts und wieder nichts. Nun heißt es abhaken und nach vorne schauen …..

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. August 2016 um 21:36 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 74